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    Thursday, 21. September 2017 @ 12:24

    Gleichberechtigung – wo ist sie?

    Keine halben SachenGedanken von Britta zum Internationalen Frauentag

    Wenn ich mich so umhöre oder auch lese, stehen mir die Haare zu Berge. Jetzt endlich sind die erwachsen, die von emanzipierten, intelligenten Müttern und/oder Vätern erzogen wurden. Manchmal denke ich, dass dies nur eine verschwindende Minderheit ist.

    Ja es gibt noch immer diese Rückständigen. Männer sollten gar nicht einfühlsam sein, meinen sie. Es wird ihnen Verweichlichung vorgeworfen – und das habe ich aus Frauenmunde gehört!

    Solche Aussagen erschüttern mich

    Mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, fällt mir immer schwer, aber solche Aussagen will ich nicht im Raum stehen lassen. Wie „der Junggeselle braucht eine Frau“. Warum? Jemand muss ihm doch den Haushalt führen... Wenn ich mich hingegen mit Müttern von Töchtern unterhalte, bekomme ich doch Erfreuliches zu hören. Also meine Tochter sucht einen gleichwertigen Partner. Keinen Vorgesetzen in dessen „Firma“ sie putzen, kochen und eventuell „seine“ Kinder hüten darf. In der althergebrachten Zeit war es so!? Sind die Kinder in der Schule oder Ausbildung gut – so sind es Vaters Kinder. Sind sie in der Trotzphase oder Pubertät sind sie Mutters Kinder. Arbeitslose Jugendliche, die nicht in geschlechtsspezifischen Berufen untergebracht werden - Es wird angeblich alles versucht, alle Berufe für beide Geschlechter attraktiv zu gestalten. Dennoch gibt es noch immer Berufe, die von Frauen bevorzugt werden (müssen).

    Wie viel -zig Jahre müssen noch vergehen, ehe man sich bewusst wird, was Gleichberechtigung bedeutet und dumme Sprüche in dummen Köpfen nicht mehr kreisen?

    Ist der Mensch nicht fähig, auch geistig-sozial mit der Zeit zu gehen? Frauen in Spitzenpositionen werden akzeptiert. Nur so eine möchte mann nicht als Partnerin/Schwiegertochter haben. Natürlich gibt es auch bei Frauen in leitenden Positionen unterschiedliche Charaktere (genauso wie bei Männern). Wann wird begriffen, dass es in der modernen Gesellschaft zwei Geschlechter gibt, die Gleichwertiges leisten und auch dementsprechend gleich belohnt werden müssen. Solange Geld (Kapital) die Welt regiert, werden wir wohl kaum eine Sinnesänderung herbeiführen. Sätze, wie „es ist halt so!“, treiben in mir die Wut hoch. - Fängt wirklich das Hirn zu glühen an, wenn so manches hinterfragt wird?

    Wie lange gibt es den Internationalen Frauentag schon? Warum wurde er eingeführt? Vor kurzem war wie-der Internationaler Frauentag. Ich frage: „Warum ist dieser 8. März (in Österreich) nicht schon längst ein Feiertag?“ Ähnlich dem 1. Mai, wo die Probleme, die es noch immer gibt, aufgezeigt werden.

    Vieles hätten die „Männer“ der damaligen Zeit (Nachkriegszeit) nicht geschafft, wenn es nicht so viele tolle (emanzipierte) Frauen gegeben hätte. Frauen, die auch Muskelkraft zeigten, weil sie eben intelligent waren und wussten: „Nur gemeinsam ist ein Wiederaufbau möglich! Wir können nur miteinander eine schöne Zu-kunft gestalten.“ Frauen (Mädchen, Mütter und Töchter) wollen mit Männern (Partnern, Vätern, Brüdern und Söhnen) in eine bessere Zeit gehen – und zwar gleichberechtigt! Britta

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