kaktus - kritisch anders konsequent tolerant unbequem sozial
  • Erweiterte Suche
  • Impressum & Kontakt
  • Links
  • Kalender
  • Home
  • KAKTUS - Online / KPÖ-Donaustadt    

    Willkommen bei Kaktus
    Thursday, 23. November 2017 @ 12:13

    Krankenhaus Nord – verzögerter Baubeginn – Auswirkungen auf die Donaustadt

    GesundheitDer Verzicht auf den Ausbau des Donauspitals – eine krasse Fehlentscheidung!

    Der Baubeginn des neu geplanten Krankenhauses Nord in Wien Floridsdorf verschiebe sich um mindestens 1 Jahr, wird in der Morgenausgabe des heutigen Kuriers (Seite 18) berichtet. Die Gründe liegen laut Kurier, in EU- weiten Ausschreibungen und dazu erhobenen mehreren Einsprüchen.

    Folgt man den bisherigen Argumenten der für die Spitals- und Gesundheitspolitik verantwortlichen RathauspolitikerInnen wäre diese Verzögerung des Baus eines weiteren Krankenhauses „drüber der Donau“ nicht ohne Auswirkung auf die Versorgung der Donaustadt mit Spitalsplätzen. Wie auch seitens der KPÖ-Donaustadt berichtet (siehe auch Kaktusbericht vom 30.Jänner 2009) ist auf den Zubau eines bereits fertig geplanten 4.Bettenturm des Donauspitals (SMZ-Ost) zugunsten des geplanten neuen Spitals seinerzeit verzichtet worden. Statt für die „Unfallchirurgie“ durch den Neubau des Bettenturms neuen Platz zu schaffen, wurde diese schon vor geraumer Zeit auf Kosten der „Allgemeinen Chirurgie“ erweitert. Beide chirurgische Abteilungen platzen seither aus allen Nähten.

    „Die KPÖ sieht im Verzicht auf den Ausbau des in der Zwischenzeit aus den Nähten platzenden Krankenhauses in der Donaustadt eine krasse Fehlentscheidung der politischen Verantwortungsträger.“ stellt Johann Höllisch Bezirkssprecher der KPÖ-Donaustadt aus aktuellem Anlass klar. Die versprochene Entlastung des Donauspitals verschiebe sich in noch weitere Ferne.

    Stadtentwicklung erfordert Ausbau des Donauspitals - ohne weiteren Verzug!

    „Die KPÖ hat das neugeplante Krankenhaus in Floridsdorf nie als ausreichende Begründung für den Verzicht auf einen 4.Bettenturm des SMZ-Ost in der Donaustadt gelten lassen. Bereits 2012 wird das Donauspital an die neue U2 angebunden und damit auch aus anderen Teilen Wiens in nur kurzer Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Dazu kommt der im Bezirk neu entstehende Stadtteil in der „Seestadt Aspern“ und das Entstehen weiterer neuer Wohngebiete in anderen Teilen unseres Bezirkes. Donaustadt und Floridsdorf zählen bereits jetzt zu den größten Bezirken Wiens. Wäre die Donaustadt eine eigene Gemeinde, würde sie gemessen an ihrer Einwohnerzahl bereits jetzt die viertgrößte Stadt in Österreich sein. In den nächsten Jahren stehe ein noch größerer Bevölkerungszuwachs bevor. Deshalb sehen wir einen raschen Ausbau des Donauspitals in jedem Fall als gerechtfertigt und dringlich“ fasst der Bezirkssprecher die Haltung der Donaustädter Kommunistinnen und Kommunisten zusammen.

    Die Patienten seien die Leidtragenden solcher Verzögerungen und Fehlentscheidungen. Jeder weitere Überbelag des Donauspitals bedeute noch mehr Gangbetten und noch unvertretbarere Wartezeiten auf Operationen. Und diese unwürdige Situation werde sich auf Grund der aktuellen Entwicklung weiter verlängern, teilt die KPÖ-Donaustadt, die von PfegerInnen und ÄrztInnen aus dem Donauspital bereits geäußerten Befürchtungen.